Erfolgreiche Umsetzung von Naturschutzplanungen

Erfolgreiche Umsetzung von Naturschutzplanungen

Mitte August besuchte Professorin Dr. Christina von Haaren die Eifelgemeinde Schalkenmehren. Frau von Haaren ist Dozentin und Vizepräsidentin der Leibnitz Universität Hannover und war lange Jahre Mitglied des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung. In den 80er Jahren schrieb sie ihre Doktorarbeit über die ökologische Situation an den Eifelmaaren und Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre erstellte sie im Rahmen des „Bundesmaarprogrammes“ mehrere Pflegepläne und Gutachten zu den Dauner Maaren, dem Pulvermaar, Strohner Määrchen, Holzmaar und Dürres Maar.

Fast vierzig Jahre nach den ersten Kontakten zu den Eifelmaaren besuchte sie auf Einladung der Ortsgemeinde und der Stiftung Schalkenmehrener Maare nochmals ihre einstigen Wirkungsstätten. Sie zeigte sich sehr beeindruckt von der positiven Entwicklung der Naturschutzgebiete und betonte, dass dies trotz eindeutiger Planungsunterlagen und Vorgaben oft nicht die Regel ist.

Dank der konstruktiven Zusammenarbeit der lokalen und regionalen Akteure konnte über Jahrzehnte kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Optimierung der Gebiete gearbeitet werden. „Sie können stolz sein auf das bisher Erreichte“, betonte sie. Zusammen mit Vertretern der SGD Nord, dem DLR Eifel, der Stiftung Schalkenmehrener Maare, des NABU und der Biotopbetreuung wurden anstehende Probleme diskutiert und Lösungen gesucht.

Frau von Haaren sagte zu, nach ihrer Pensionierung das Thema „Eifelmaare“ wieder aufzugreifen und bei einem weiteren Besuch sich die Ergebnisse genauer anschauen zu wollen.

Foto: Gruppe am Maarkreuz; Bildautorin: Susanne Venz

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